Slawomir Zubrzycki 

PL

ZATERDAG 9 JULI
11u30 Open Masterclass
15u30 Viola Organista Recital


 

2009 entdeckte Zubrzycki die Spuren einer wahren Rarität: das von Leonardo da Vinci entworfene Streichinstrument mit Klaviatur, das aber beinahe unbekannt und in Vergessenheit geraten war.  In diesem Konzert erweckt er dieses besondere Instrument zum Leben mit dem Repertoire u.a. des italienischen Cembalisten Marco Facoli und dem franko-flämischen Komponisten Henricus Isaac.

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Die Premierevorträge auf der Viola Organista waren beim International Royal Cracow Piano Festival 2013 ein Volltreffer. Das Publikum feierte sie als spektakulären künstlerischen Erfolg und sie erregten viel Aufmerksamkeit in den Medien. Mehr als drei Millionen Menschen klickten in der ersten Woche den Videobericht auf YouTube an. Der Pionier des Baus der Viola Organista wurde in den bekanntesten Medien der Welt vorgestellt, darunter die BBC, The Telegraph, Deutschlandfunk Kultur, Corriere della Sera, Oman Daily Observer usw.

 

 

Ein lange bestehendes Interesse am Entwurf und der Konstruktion von Musikinstrumenten, neben der Reihe von Fersehvorträgen, brachte 

Sławomir Zubrzycki dazu, eine Replik des Clavichords von Johann Silbermann aus 1775 zu bauen. Das Instrument mit einer sehr unverwechselbaren Ausdruckskraft wird als Vorfahre des Klaviers betrachtet.

 

 

In diesem Konzert weckt Sławomir Zubrzycki das charakteristische Instrument zum Leben mit dem Repertoire u.a. des italienischen Cembalisten Marco Facoli und des franko-flämischen Komponisten Henricus Isaac. Ferner werden auch eigene Transkriptionen aufgeführt, so unter anderem von Marin Marais, einem französischen Komponisten barocker Musik, größtenteils für Streichinstrumente. Den größten Teil seines schaffensreichen Lebens diente er am französischen Hof in Versailles. Er wird als ein wichtiger Vertreter der französischen Komponistenschule für die Viola da Gamba (basse de viole) betrachtet und war selbst auch ein hervorragender Gambist. Er komponierte vier Opern und war einer der ersten Komponisten in Frankreich, der Stücke für Trio schrieb. Anhand seines Repertoires arbeitet Zubrzycki auf einen Höhepunkt in historischem und ausführungstechnischem Erleben hin.

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